Jagd und Social Media

Der Jäger in den sozialen Netzwerken

Lesezeit: 5 Minuten

Die Bedeutung von Social Media

Die online-Welt absorbiert heute einen gigantischen Teil unserer Geistesanwesenheit. Bei einer digitalen Vollversorgung ist die Suche nach Informationen im Netz vor allem bei der jüngeren Generation fast gleich wichtig geworden wie der kommunikative Austausch. Vier von fünf Menschen in Deutschland, die das Internet nutzen, sind inzwischen auch in einem sozialen Netzwerk aktiv – so viele wie nie zuvor (Faktenkontor, 2019). Weltweit loggten sich 2019 45% der Bevölkerung, knapp 3.5 Milliarden Menschen, in ihre bevorzugten Netzwerke ein, was einem Zuwachs von 9% gegenüber dem Vorjahr entspricht (Rohleder, 2019). Im Social Web sind wir alle Sender und Rezipienten von Informationen. Wir sind Produzenten von digitalen Inhalten – die klassischen Gatekeeper-Schranken in Form von Verlagen oder Journalisten sind weitgehend aufgelöst. Jeder einzelne aktive User ist zum Botschafter für seine Anliegen und Interessen geworden. Wurde der Einfluss der sozialen Medien auf die Kommunikation und den politischen Diskurs zu Beginn als demokratische Revolution gefeiert, so wird Social Media heute auch zunehmend kritisch diskutiert. Phänomene wie Fake News, politische Stimmungsmache, Populismus, SocialBots oder der Missbrauch von persönlichen Daten stellen uns vor neue gesellschaftliche Herausforderungen. Für uns Jägerinnen und Jäger birgt die Nutzung der sozialen Netzwerke Chancen und Risiken zugleich. Noch nie war die Jagd gesellschaftlich so transparent wie heute. Noch nie war ihr Image durch unser eigenes Zutun so form- und beeinflussbar aber gleichzeitig auch so angreifbar und verletzlich. Die Auswirkungen eines unreflektierten Umgangs mit jagdlichen Inhalten im Netz werden weitgehend unterschätzt und zeigen vor allem eines: Es ist die Jägerschaft selbst, die die Munition für ihre Kritiker liefert und eine nachhaltige Legitimation des Weidwerks in der nichtjagenden Mehrheitsgesellschaft gefährdet.

Social Media: Dislike ab Mitte 30

Die Altersgruppe der um die Dreißigjährigen stellt heute den größten Anteil unter den weltweiten Social Media-Nutzern – auch in Deutschland (we are social, Digital Report 2019). Ganz grob lässt sich sagen: je älter jemand ist, desto seltener nutzt er die sozialen Netzwerke. Die bestehende Altersstruktur der deutschen Jägerschaft (rund 60% sind 55 Jahre und älter) verstärkt diese Kluft zusätzlich. Der Deutsche Jagdverband DJV schätzt den Anteil der sogenannten Digital Natives, die 1980 und später geboren wurden und mit den neuen Medien aufgewachsen sind, auf 15% (58.279 Personen; Anzahl Jagdscheininhaber in Deutschland im Jagdjahr 2018/19: 388.529 Personen). Die mit 85% überwiegende Mehrheit der deutschen Jägerinnen und Jäger (330.250 Personen) sind Digital Immigrants. Sie mussten den Umgang mit dem Internet erst mühsam erlernen. Der jungen Jägergeneration fällt auf Grund ihrer hohen Nutzungsfrequenz eine besondere Verantwortung zu, wenn es um die Gestaltung und Verbreitung jagdlicher Inhalte geht. Diese Verantwortung ist umso gewichtiger zu bewerten, weil die Jagd durch ihre Transparenz im Social Web zu einer öffentlich breit verhandelten Angelegenheit geworden ist. Wir sind gut beraten, unsere Rolle als empathische und verantwortungsbewusste Moderatoren dieses gesellschaftlichen Diskurses zu überdenken und klar zu definieren. 

Social Media-Nutzungsfrequenz im Kontext mit der deutschen Jägerschaft (Grundlage: Jagdscheininhaber D 2018/ 2019)
Quelle: Pew Research Center Studies, Abschlussarbeit C. Fischer

We used to talk, now we talk photos

Bill Gates bringt es auf den Punkt: „Wer die Bilder beherrscht, beherrscht auch die Köpfe der Menschen.“ Die Sprache des 21. Jahrhunderts ist visuell und die sozialen Netzwerke sind ein entscheidender Treiber dafür. 90% der an das Gehirn übermittelten Informationen sind visueller Natur. Optische Reize kann unser Gehirn um das 60.000fache schneller aufnehmen als rein textliche Inhalte (Blog Bildretusche 24). Die ständige Präsenz von Mitteilungen, insbesondere in den sozialen Medien, reduziert unsere Aufmerksamkeitsspanne, die wir ihnen für eine Beurteilung schenken, auf gerade einmal 8 Sekunden. Was in Erinnerung bleibt sind Bilder. Sie haben einen wesentlichen Anteil an der Übermittlung und Erklärung von Informationen. Das kann bei der Darstellung von komplexen Themen wie der Jagd mitunter problematisch sein, vor allem dann, wenn wir durch die Verbreitung einer großen Zahl von Erlegerfotos ein einseitiges Zerrbild der Jagd zeichnen, das mit der Realität wenig zu tun hat. Diese Unterschlagung der jagdlichen Vielfalt wird unserem Handwerk in keinster Weise gerecht und fügt unserem Image in der Konsequenz Schaden zu. Überraschend erscheint in diesem Kontext, dass sich trotz der wahren Flut an Erlegerfotos, die im Netz zu finden sind, 70% der jungen Jägerschaft klar gegen deren Verbreitung im Social Web ausspricht (Fischer, 2019). Allerdings kann bereits ein einzelnes unpassendes und von Jagdkritikern aufgegriffenes Bild ausreichen, um einen kollektiven Imageschaden für die gesamte Jägerschaft anzurichten. Motive, die beim Betrachter Hass, Wut und Angst auslösen, provozieren viel Interaktion in den sozialen Medien. Darauf sind die Algorithmen von Google, Facebook oder Youtube ausgelegt, was wir als Jägerinnen und Jäger nicht noch zusätzlich mit schlechten Fotos befeuern sollten. Dieser Aspekt verdeutlicht, warum seriöse Jagdfotos so wichtig für uns sind. Was wir brauchen ist eine Bewusstseinserweiterung unter allen jagenden Social Media Usern für einen sensibleren Umgang mit jagdlichen Inhalten. Die Grundlage dafür besteht in einem breiten Konsens darüber, wie wir uns im Netz präsentieren wollen und was uns als Jägerinnen und Jäger ausmacht. 

Chancen für die Jägerschaft

Die sozialen Netzwerke sind als einfach und kostengünstig anwendbare Ergänzung zu den bestehenden klassischen Kommunikationswerkzeugen unverzichtbar geworden. Junge Zielgruppen können heute ohne Social Media nicht mehr erreicht werden. Als Speerspitze der Digitalisierung unterstützen sie die Verbreitung unserer Botschaften und generieren Reichweite. Aktuelle Stimmungsbilder der jagdlichen Basis können zeitnah abgerufen und echte Dialoge mit der nichtjagenden Öffentlichkeit geführt werden. Die Jagd erzählt authentische und bildgewaltige Geschichten, die dabei helfen können, hartnäckige Klischees aufzubrechen. „Shared reality“, der Kernaspekt von Social Media, wird durch jagdliche Themen glaubwürdig abgedeckt. Unsere Inhalte sind hoch aktuell und entsprechen dem Geist unserer Zeit. Wie die Shell-Studie festhält, sind für junge Menschen umweltbewusstes Handeln und Lebensgenuss zentrale Aspekte ihres Lebens. Insbesondere Frauen reagieren sensibel auf Themen wie Klimawandel, Artensterben, Umweltzerstörung oder Lebensraumverlust (Shell, 2019). Auf Social Media bewegen wir uns am Puls der Zeit. Wir können Meinungsprozesse aufnehmen und mit unseren Inhalten daran anknüpfen. Jäger geben beispielsweise jährlich insgesamt 83,8 Millionen Euro aus eigener Tasche für den Artenschutz aus (Verbandsbericht DJV 2017/2018). Die umfassenden jagdlichen Aktionsfelder wie Natur- und eben Artenschutz, Biodiversität, klimatisch veränderte Lebensgrundlagen oder die Produktion von hochwertigem Wildbret (mit positiver CO2-Bilanz) haben dabei das Potenzial, Antworten auf zentrale Fragen des mehrheitsgesellschaftlichen Diskurses zu liefern. 

Herausforderungen für die Jagdverbände

Es besteht innerhalb der jungen Jägerschaft eine große Bereitschaft zum gemeinschaftlichen Engagement und zur ehrenamtlichen Arbeit. In Deutschland geben 90% der jungen Jägerinnen und Jäger an, dass sie den Deutschen Jagdverband DJV sicher oder eventuell bei koordinierten Aktionen zu Gunsten der Jagd unterstützen würden (Fischer, 2019). Hier liegt ein Potenzial, das es zu nutzen gilt. Eine zentrale Problematik liegt allerdings darin, dass die bestehenden Verbandsstrukturen eine Einbindung kaum zulassen oder zumindest erschweren. Es fehlen oft Kenntnisse und Strategien, wie man talentierte Leute im Netz akquirieren und konkret einbinden kann. In diesem Kontext steht die Verbandsstruktur der Social Media-Kultur konträr gegenüber. Während jagdliche Institutionen geprägt sind von fehlender Durchlässigkeit, strengen Hierarchien, formalen Zuständigkeiten und langen Kommunikations- bzw. Entscheidungswegen, lebt Social Media eine Mitmachkultur mit maximaler Flexibilität, barrierefreier, uneingeschränkter Kommunikation über alle Hierarchiestufen hinweg sowie einem extrem schnellen Informationsfluss, der wiederum unverzügliche Reaktionen erfordert. In den sozialen Netzwerken werden unabhängig von Position und Status kurzfristig Allianzen geschmiedet, um sie wenig später bei fehlendem Bedarf wieder zu verwerfen. Die Geschwindigkeit der Kommunikation ist dabei das entscheidende Merkmal der Social Media-Charakteristik. Der Dialog findet unkompliziert und ohne zeitlichen Verzug statt. Bleiben umgehende Reaktionen und Entscheidungen aus, ist das Thema 24 Stunden später obsolet. Die ausgeprägten Gegensätze der Verbands- und Social Media-Strukturen verhindern, dass die Vorzüge der sozialen Netzwerke vollumfänglich und gezielt genutzt werden können. Um die jungen, jagenden online User zu erreichen und positiven Einfluss zu nehmen auf die Darstellung der Jagd im Netz, sind die Verbände dazu aufgerufen, die Durchlässigkeit ihrer Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und kommunikative Hürden abzubauen. Content is King – die Qualität unserer Inhalte hat direkten Einfluss auf unser Image in der Öffentlichkeit. Um das einseitige Zerrbild der jagdlichen Realität zu korrigieren, das durch unzählige Trophäenbilder im Netz geschaffen wurde, benötigen wir dringend gemeinsame inhaltliche Standards, an die wir uns konsequent halten. Unsere Identität als Jägerinnen und Jäger ist dabei der Richtwert für ihre Definition. Eine ausnahmslose Verlinkung aller Webseiten der Landesjagdverbände mit dem Dachverband Jagd Österreich und jadfakten.at ist zudem unerlässlich, um die Suchalgorithmen positiv zu beeinflussen und möglichst viel online Traffic zu Informationsquellen zu lenken, die qualitativ hochwertige Inhalte liefern. 

„The worst thing you can do is to turn a non-hunter into an anti-hunter.“

Karen McColl, CBC-Reporterin und Bloggerin

Über die Aussage von Karen McColl, CBC-Reporterin und Bloggerin, dürfte Einigkeit bestehen: „The worst thing you can do is to turn a non-hunter into an anti-hunter.“ Unser Ziel muss es deshalb sein, mit mehr digitaler Kompetenz und gesundem Menschenverstand im Umgang mit jagdlichen Themen, die Selbstregulierung der sozialen Netzwerke zu fördern. Dieses Bestreben kann nur dann erfolgreich sein, wenn möglichst viele verantwortungsvolle User und Verbände eine Vorbild- und Vorreiterrolle übernehmen und andere für geeignete Inhalte sensibilisieren. Die Glaubwürdigkeit hängt selbstverständlich auch von einem strategisch durchdachten und überzeugenden Social Media-Konzept ab. Fehlende Ressourcen dürfen kein Argument sein, um den Diskurs über eine fehlende Änderungskultur zu vermeiden. Diese Herausforderungen können nur mit dem kollektiven Willen zur gemeinschaftlichen Anstrengung und nachhaltigen Veränderung gemeistert werden. Die Chance ist jetzt. Das Netz wartet nicht auf uns.

Dieser Text steht auch in englischer Sprache unter dem Hauptmenupunkt ENGLISH SELECTION zur Verfügung.

Im Download-Bereich der Sidebar dieses Blogs steht ein Flyer mit Social Media Guidelines für die Jägerschaft zur Verfügung.


Dieser Text wurde im Rahmen der Österreichischen Jägertagung 2020 publiziert.
Diese und weitere Publikationen finden sich unter folgendem Link: https://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/de/forschung/publikationen/downloadsveranstaltungen/viewcategory/38-jaegertagung.html

Foto: alamy.de

5 Kommentare zu “Der Jäger in den sozialen Netzwerken

  1. Matias Cox

    I am very pleased with your opinion of Mr. Peter Flack. It has a very interesting curriculum and life story. A highly respected hunter, an icon of big game. Articulator of many initiatives in the world of hunting and sustainable conservation; their opinions are fully aligned with the needs of our time.

    A courageous initiative by Mrs. Annette! Some of the opinions are deplorable. She is connecting these children in the kind of world I was created in the late 1970s and early 1980s, together with nature and animals, without the cynical and hypocritical view of meat arriving at the table through packages carefully prepared to go unnoticed. an animal that had a short and miserable life on an intensive breeding farm – industrial production.

    The anti-hunting groups promote true „conservation fantasies“ and many survive only by collecting campaigns … ad continnum, ad infinitum. But I see a reaction against the anti-hunting and anti-consumption stance on eminently protectionist platforms, the result of responses from ordinary people to articles published with a clear focus on saving individuals and not populations. It is really worrying when only a handful of people, hunters or non-hunters, face these various campaigns around the world.

    Systematize knowledge and unite them through a network of people willing to oppose each other on social media, aiming to promote, through good, factual information, of easy logical understanding, will unite the necessary social acceptance, as well as the maintenance to safeguard land for human enjoyment and of the wildlife. It is necessary for people to understand the point of current conservation, to separate what is scientific management of wildlife from animal rights and welfare policies. Confusion promotes misinformation.

    I also agree that eminently aggressive attitudes on social platforms need to have a limit. Many exude anger and are capable of extreme attitudes, this tone of language must come to an end.

    Not for you, but representative associations need to act in the legal sphere.

    Thanks!

  2. Matias Cox

    Parents hunt, children hunt, grandson … hunt?

    New generations receive a wealth of information on anti-hunting materials dressed up for conservation, which are outlined by the simplistic thinking that says: „how can you kill to conserve“. So young people whose parents hunt face moral resistance in their social environment. Explicit by what the world has agreed to call politically correct: actions and attitudes that need to be accepted by the collective, and this collective follows the opinion of „herd“.

    It is important to pass on to the public that hunting is an experience of contact with the natural world, an encounter with nature at its best. „I don’t hunt to kill, I kill to hunt“. A concept of hunting that I also consider very important is „Fair Chasse“. It is not just an orientation, a moral concept, but an objective to present these hunters of the new generation with the urgent need to follow new behaviors and attitudes when dealing with hunting and with people

    Another need is to propagate habitat and wildlife conservation actions by associations of hunters, custodians, concessionaires, communities conservancies. The hunting world has multiple examples of animals and wild areas that only exist at the initiative of this industry. Presenting the numbers of the hunting industry is a driver for greater understanding to emerge. Few people know that the Bangweulu National Park, managed by the famous NGO African Parks, uses hunting to manage income for this park that is not very frequented by ecotourists.

    The big question is how to face the animal rights organizations that flood the internet. Campaign conservation organizations that use emotions, in a primary rationality, to convince the uninformed public (that is why so many people hate hunters). Remember Walter Palmer?

    Not only are the numbers of hunters decreasing year by year, but fewer and fewer hunters travel to Africa. According to data from the DEA (year 2016), only 6,539 foreign hunters entered South Africa. As main causes, some accuse this combination: canned hunting, intensive breeding, domestication, color variants and genetic manipulation. There is an opposite movement of resumption for domestic cattle, signaling loss of habitat on a large scale, in clear flagrant devaluation of the theme of livestock breeding of wild animals. A problem that seems to be particular, but represents a condition for the sustainability of hunting in many places too, not so much in the present, but certainly in the future.

    Christine, do you know who Mr. Peter Flack is? An old guard hunter with a very youthful mind. Please visit his blog … he recently retired and is not very active, but he is a person who can and very contribute to this initiative that you expressed here. Talk to him a little.

    https://www.peterflack.co.za/

    You are absolutely correct about the need for the new generation to make a difference, especially in what consists of breaking paradigms, aiming at the acceptance of your practice as a regulated activity, and socially acceptable, when well managed it makes a very positive difference for conservation.

    We are at the moment of increasing initiatives – capturing new opportunities for the conservation economy, and not losing an industry that has recognizedly conserved and conserves millions of hectares for the contemplation of wildlife.

    Perhaps, the first insight that the anti-hunting public must understand is: bad with them, much worse without them!

    • Christine Fischer

      Dear Matias, thank you very much for your highly appreciated contribution to my blog. I just checked out Peter Flack’s website. I haven’t heard of him before. Very interesting to read what he has to say. Although the hunt in South Africa may be different than in Europe, we do face the same problems. Social media makes our dialogue transparent. I consider this as a risk and an opportunity at the same time.

      You bring it to the point with saying:“bad with them, much worse without them!“ We will never be able to convince all animal extremists of the usefulness and importance of the hunt, but we can work to convincingly communicate its legitimacy. Anti-hunting organizations are clever and well organized. They have a loud voice and are noticed. Hunters are often clumsy in their dialogue and inexperienced in dealing with (social) media. The dialogue between hunters and non-hunters is mostly poisoned and is based not on facts but on emotions. What Peter Flack says is absolutely right: “Attacked by animal extremists and anti-hunting organizations we have, for the most part, only ourselves to blame”. This is not only due to the conditions you described (canned hunting, intensive breeding etc.), but also to the way we communicate. You can follow a lot of disrespectful, hateful and unqualified comments on social media. Again, I agree with Peter Flack: „(…) opinion has become more important than empirically determined data“.
      You can follow a current example here: https://www.facebook.com/NaturkinderHamburg/
      Annette von Karp introduces children to hunting through the real experience of nature. A vegan-organized shitstorm has brewed for a contribution from April 4th. Annette von Karp is telling about the processing of wild boars and shows the children useful skills about it. The indignation over it is overwhelming! The moral resistance in our society is clearly dominated and determined by the anti-hunting activists. We hunters are silent and have no answer. That is why I really appreciate the possibilities of networking. Conservation minded hunters all over the world should build a strong network and never stop communicating the value of our social contribution.

  3. Michael Eberhard Wendler

    Einen so uralten Jäger wie mich auf soziale Netzwerke zu setzen ist schwer! Die Ausarbeitung zu diesem Thema ist brilliant und so motivierend, dass Frau Fischer es geschafft hat mich nochmals jung zu machen, um mein soziales Netzwerk auch besser jagdlich zu nutzen!

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