Jagd und Gesellschaft

Mehr Verstand bitte: Die Jagd im Kreuzfeuer von Ideologie und Emotion

Lesezeit: 10 Minuten

Die Jagd polarisiert. Vor allem im Netz als Arena für Meinungs- und Willensbildung entladen sich Hass und Hetze. Leider zählt nicht mehr der beste Wortbeitrag, sondern die stärkste Emotion. Mein Eindruck ist, dass Corona diese Entwicklung nochmals deutlich verstärkt hat. Die Pandemie schlägt den Menschen aufs Gemüt. Die Lunte ist kurz. Die Toleranz schwindet. Dass Menschen wie Rettungssanitäter, Polizei, Feuerwehr oder eben Jäger, die im Auftrag des Staates und der Gesellschaft handeln, Zielscheibe von Angriffen werden, ist längst keine seltene Randerscheinung mehr. 

Wir Jäger, die ein staatliches Mandat innehaben, werden zerrieben zwischen unterschiedlichen Anforderungen.

Grundbesitzer wollen weniger „Schädlinge“, Naturnutzer in den Wäldern wollen mehr Tiere sehen und der Forst sieht den Erfolg des Waldumbaus gefährdet. Das Kollidieren dieser Interessen ist die Quelle des Konflikts. Vielen Menschen fehlt dabei schlicht das Wissen darüber, was wir eigentlich tun und welche Aufträge wir haben. 

In diesem Kontext braucht die Jagd gute Argumente, um bestehen zu können – denn bestehen kann sie nur, wenn sie die 99,5% der Nichtjäger in Deutschland, die über unsere Zukunft entscheiden, erreichen und für sich gewinnen kann. Das wichtigste Instrument, das wir für diese Überzeugungsarbeit zur Verfügung haben, sind die sozialen Netzwerke.

Eigensinn, Starrköpfigkeit und Egoismus sind fehl am Platz. Wenn wir in 10 Jahren noch jagen möchten, dann müssen wir uns ohne wenn und aber dem großen Ganzen unterordnen und gemeinsame Standards definieren, wie wir nach außen (und nach innen) auftreten möchten und unser Handwerk argumentativ verteidigen. Wir alle sind dazu aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen! 

Überzeugende Argumente basieren auf umfangreichem Wissen

In meinem letzten Online-Seminar zum Thema „Jagd und Social Media“ nahm auch ein Jagdschein-Aspirant teil, der augenscheinlich mit seinem Schicksal als zukünftiger Jäger haderte. Er sei in Wien wohnhaft und könne aus Angst vor Diffamierungen niemandem offen sagen, dass er die Jagdausbildung absolviere. Er befand sich deshalb auf einer Art „geheimen“ Mission. Dieses defensive Rollenverständnis müssen wir ablegen. Es erscheint mir unglaublich wichtig, dass Jungjägern gute Argumente an die Hand gegeben werden, um ihre Passion in der Öffentlichkeit (online und offline) selbstbewusst und respektvoll zu verteidigen. In unserer Diskussionskultur müssen wir uns deutlich von jagdgegnerischen Aktivisten abheben, die ganz gezielt mit Emotionen spielen, um die Menschen für ihre Anliegen und Interessen zu gewinnen. Sie kennen die Mechanismen von Social Media nur allzu gut und wissen, dass sich die Aufmerksamkeit aus den starken Gefühlen speist, die ein Beitrag generiert. Ein ausgewogener Diskurs in einer aufgeklärten Gesellschaft muss anderen Prinzipien folgen. 

Für uns muss stets der Grundsatz gelten: Nur wer über ein umfangreiches Wissen verfügt, kann überzeugend und authentisch diskutieren und gute Entscheidungen treffen.

Das Aneignen von Wissen ist dabei eine Holschuld. Die Verantwortung dafür trägt jeder einzelne von uns selber.

Warum jagen wir?

Im Kern unserer Argumentation geht es um die Frage, warum wir jagen und wie wir dabei mit unseren Wildtieren umgehen. Klingt einfach, ist aber für manchen Jäger und manche Jägerin gar nicht so leicht zu beantworten. Wir jagen, weil wir gerne Fleisch essen. Richtig. Wir jagen, weil wir uns gerne in der Natur aufhalten. Selbstverständlich. Wir jagen, weil wir helfen wollen, Wildschäden zu verhüten. Natürlich auch das. Nur wird eine kleinteilige Argumentation nicht ausreichen, um die Existenzberechtigung der Jagd für die Zukunft zu sichern. Wir müssen den ganzen Themenkomplex erfassen und die gesellschaftliche Unverzichtbarkeit und Relevanz deutlich machen. 

Spätestens seit Corona dürfte auch der breiten Bevölkerung bekannt sein: die Jagd ist systemrelevant. Leider bleiben wir der Öffentlichkeit die Antworten auf die Frage nach dem Warum oft schuldig.

Weidgerechtigkeit als Orientierungsrahmen

Wir Jägerinnen und Jäger übernehmen eine weitreichende soziale Verantwortung. Diese beinhaltet auch, sich innerhalb bestimmter sozial akzeptierter Grenzen zu bewegen. Der Aspekt „Gutes tun“ schafft dabei Legitimation in der Öffentlichkeit. Die Grundsätze der Weidgerechtigkeit bieten in diesem Zusammenhang einen wichtigen Orientierungsrahmen für unser tägliches Handeln. Jeder würde wohl Weidgerechtigkeit in ihren Feinheiten subjektiv ein wenig anders definieren. Wichtig ist der gemeinsame Konsens, auf den wir uns einigen. Ich persönlich verstehe unter Weidgerechtigkeit vor allem drei umfassende Leitgedanken, die sich allesamt um das Thema Respekt und Wertschätzung im weiteren Sinne drehen:

  1. Ein respektvoller Umgang mit dem Tier als Mitgeschöpf
  2. Ein respektvoller Umgang mit der Natur als Lebensraum
  3. Ein respektvoller Umgang mit allen Mitmenschen (egal ob Jäger oder Nichtjäger) 

Mir ist bewusst, dass jeder Jäger seinen eigenen Zugang zur Jagd hat und eine ganz individuelle Motivation dahintersteht. Ich möchte an dieser Stelle versuchen, den Fokus auf einen möglicherweise mehrheitsfähigen Ansatz zu legen und inhaltliche Anregungen und Argumentationshilfen für einen konstruktiven Diskurs mit der Öffentlichkeit zu liefern. Es muss gesagt werden, dass einzelne isolierte Punkte der Komplexität der jagdwirtschaftlichen Praxis nicht gerecht werden können. Es geht immer auch um deren Kombination und das Erfassen der großen, weitreichenden und multidimensionalen Zusammenhänge. Diese Komplexität verständlich darzulegen ist eine der großen kommunikativen Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben.

Die Jagd hat gute Argumente und Absichten

Die folgende Aufführung kann nur ein Versuch sein, einige (mehrheitsfähige?) Argumente, Gedanken und Absichten darzustellen. Es ist selbstverständlich, dass sie auch von meinen ganz persönlichen Überzeugungen getragen sind. 

Im Kern geht es darum, Wissen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

  • Jäger sein bedeutet, Verantwortung für Wildtiere zu übernehmen und dafür einzustehen, dass sie ein artgerechtes Leben führen können. 
  • Unser Auftrag ist es, Lebensräume zu schützen, Artenvielfalt zu erhalten und Biodiversität zu fördern.
  • Unser Handeln richtet sich nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und zielt darauf ab, keinen Schaden für Tierschutz, Kultur und Natur zu verursachen.
  • Ziel der Jagd ist eine nachhaltige Biodiversität.
  • Die Jagd dient dem Arten- und Naturschutz.
  • Die Jagd ist ein Dienst an der Natur.
  • Wir brauchen mehr Jäger, die bereit sind, echte Verantwortung für Wildtiere zu übernehmen und ihr Handeln dementsprechend auszurichten.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass die stark verstädterte Gesellschaft noch die Möglichkeit hat, Natur und Wildtiere in ihren Lebensräumen zu erleben.  
  • Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Lebensräume zu erhalten. Wir Jäger sind dabei die Speerspitze dieser Bemühungen und setzen uns an der Front mit Kompetenz und Leidenschaft dafür ein (Äsungsangebote, Biotopverbesserungen etc.).
  • Wir alle beeinflussen Natur und Wildtiere – ohne Waffe oft noch mehr als mit Waffe. 
  • Um unseren Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine faktenbasierte Jagdplanung notwendig, die möglichst alle entscheidenden Faktoren berücksichtigt und keinesfalls auf einseitigen Interessen beruht.
  • Wir jagen zuwachsbasiert und nehmen Rücksicht auf natürliche Sozialstrukturen. Die Wildtierpopulationen im Revier zu kennen und sein eigenes Handeln danach auszurichten, ist die Kunst der Jagd. 
  • Waldumbau, Trockenheit, Schädlingsbefall etc. stellen uns vor große Herausforderungen: Es soll immer mehr geschossen werden, oft ohne Rücksicht auf Sozialstrukturen. Dies verursacht großen Stress für die Tiere. UND: Mehr schießen löst nicht die Probleme, wenn Wildtiere gar nicht die Verursacher dafür sind.
  • Jäger befinden sich in einem Konflikt: wir möchten nicht nur mit der Büchse hegen, sondern wir möchten Raum, um tierschutz- und artgerecht zu jagen und zu gestalten.
  • Wir bemühen uns um eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern (Landwirtschaft, Forst, Naturnutzer, Grundbesitzer etc.).
  • Auch die Handlungsprinzipien und Traditionen der „modernen“ Jagd der letzten 100 Jahre müssen immer wieder analysiert und hinterfragt und möglichst mit dem aktuellen Zeitgeist in Einklang gebracht werden.
  • Wir sind eine aufgeklärte Gesellschaft – gute Entscheidungen können nur wissensbasiert getroffen werden. 
  • Wissen ist die Basis all unseren Handelns. Wir müssen es aktiv erwerben und anwenden.
  • Wir müssen Jagdkonzepte neu denken: wir brauchen Wild-und Jagdruhegebiete, wo das Wild Vorrang hat vor jeglichen Nutzungsinteressen und eine natürliche Dynamik stattfinden kann. 
  • Die Systemrelevanz der Jagd widerspiegelt sich in unserem gesellschaftlichen Beitrag, den wir tagtäglich und meist unentgeltlich leisten.
  • Wir Jäger sind Kommunikatoren und Konfliktmanager: Wir übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung und Implementierung von integralen Naturnutzungskonzepten (.z.Bsp im großräumigen Rotwildmanagement). Wir fördern dabei die Akzeptanz für unterschiedliche Maßnahmen.
  • Die Jagd ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Zahlen aus Österreich nach einer volkswirtschaftlichen Studie von Univ.-Prof. Friedrich Schneider dokumentieren einen Wertschöpfungsbeitrag der Jagd im Jahr 2017 von 731 Mio.€. Der Wert der ehrenamtlichen Leistungen (nach Schätzung von Jagd Österreich) beläuft sich auf 240 Mio. €, was ca. 10.6 Millionen ehrenamtlichen Stunden oder der Leistung von 5300 Berufsjägern entspricht.
  • Der Jäger ist Naturpädagoge und leistet einen Beitrag gegen die Naturentfremdung, die vor allem im urbanen Umfeld ausgeprägt ist.
  • Jäger beschützen und erhalten ein Kulturgut mit Traditionen und Bräuchen.
  • Die Jagd ist gelebter Tierschutz. Wir kümmern uns um Themen wie Kitzrettung, Wildfütterungen in Notzeiten, kranke, verletzte oder verwaiste Tiere.
  • Die Jägerschaft steht für einen nachhaltigen Umgang mit verfügbaren Ressourcen, so dass diese auch für zukünftige Generationen in der gleichen Qualität und Quantität zur Verfügung stehen und erlebbar bleiben.
  • Der Jägerschaft kommt eine Schlüsselrolle beim Waldumbau zu.
  • Der Jäger ist Lebensmittelproduzent und Hersteller von wertvollem, hochwertigem und gesundem Fleisch mit positiver CO2-Bilanz.
  • Der Jäger ist Dienstleister für die Gesellschaft und kümmert sich um Aufgaben, die für die nichtjagenden Menschen relevant sind: Wildtiere in der Stadt, Gesundheit/Seuchenprävention, Unfallverhütung, invasive Arten etc.
  • Wir sind Partner der Wissenschaft und leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Datengewinnung. Ohne die Jägerschaft wären viele wildbiologische Studien nicht realisierbar.

Keinesfalls erhebt diese Liste Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit. Sie kann aber Anregungen geben, um die eigenen Positionen im Diskurs nachvollziehbar darzustellen und auch Nichtjägern zu verdeutlichen, wofür wir stehen und warum wir unser wundervolles Handwerk mit so viel Freude und Hingabe ausüben.

Es ist jeder dazu aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen und für die Jagd einzustehen. Ihre Legitimation in der Zukunft ist alles andere als ein Selbstläufer.

Quelle: WDR Stadtgespräch vom 26.8.202

Beitragsfoto: Tanks for your recognition auf pixabay

12 Kommentare zu “Mehr Verstand bitte: Die Jagd im Kreuzfeuer von Ideologie und Emotion

  1. Dr.+Christoph+Mangold

    Liebe Christine,

    herzlichen Dank für den wirklich umfangreichen Beitrag, der für die meisten Jäger eine Pflichtlektüre zum Einordnen des eigenen Verständnisses sein sollte. Ich kann mich mit allen Punkten identifizieren und habe den Eindruck, dass eine nachwachsende Jägergeneration dies auch tut.

    Wir haben aber derzeit keine Instrumente (Organisationen/Verbände), die das effizient und mit der manchmal notwendigen Aggressivität verteidigen und uns als relevanten (!) Mitspieler ernst nehmen. Ich habe großen Respekt vor jedem Verbandsakteur, aber die Strukturen erlauben zu wenig Flexibilität. Vielleicht benötigen wir in Deutschland eine (effiktive) „Dachmarke“, die aus den Problemen anderer lernt.

    Mein Eindruck ist, dass wir die richtigen Argumente haben, sie aber vielfach nicht anbringen können bzw nicht gehört werden. Wir stehen in der Defensive und entschuldigen uns vielfach für unser Tun. Hier müssen wir – anhand Deiner Punkte – Kommunikationstrategien entwickeln und Vorbilder nachweisen. Man nimmt uns als Akteur nicht genügend war und wir müssen das ändern.

    Das ist die große Aufgabe, die Schaffung von schlagkräftigen Strukturen, die wir zu bewältigen haben. Die neue Generation von Jägern teilt unser Bild, aber wird nicht in den Strukturen aktiv. Wenn wir diese aber verlieren, zementieren wir den Stillstand…

    Herzlichst, cm

    • Christine Fischer

      Lieber Christoph, vielen Dank für Deinen differenzierten Wortbeitrag. Ich denke, Du bringst die Herausforderung auf den Punkt. Die Strukturen der Jagdverbände sind nicht durchlässig genug, die Entscheidungswege sind zu lang und die starren Hierarchien erschweren den ungehinderten und barrierefreien Dialog. Außerdem fühlen sich viele Jäger in Ihren Interessen nicht ausreichend vertreten. Uns fehlt es tatsächlich an Vernetzung untereinander, um uns schlagkräftig und öffentlichkeitswirksam zu inszenieren. Leider neigen vor allem junge, Social Media affine Jäger zu einem kommunikativen Rückzug. Sie kommunizieren mit Vorliebe in geschlossenen, jagdlichen Gruppen und scheuen den Dialog mit den Nichtjägern außerhalb ihrer Komfortzone. Ich habe schon oft den Eindruck, dass stichhaltige Argumente fehlen und es vielen schwerfällt, die Komplexität der Jagd in einfachen und nachvollziehbaren Worten zu beschreiben. Deshalb auch mein Beitrag. Vielleicht sind ja ein paar Punkte dabei, die man in den Dialog einfließen lassen kann. Liebe Grüße, Christine

  2. Sebastian Hering

    Ausgezeichnet geschrieben! Danke

  3. Matthias Scheck

    Hallo Christine,
    vielen Dank für Deine „Argumentationshilfen“. Gerade für Jungjäger (oder grade nicht mehr Jungjäger) die sich in sozialen Medien austauschen wollen, sind diese eine echte Hilfe. Selber ist man mit einer gewissen Vorstellung von Jagd in den Kurs gestartet, hier wird diese vielleicht wieder etwas verändert und dann mit diesen (immer noch recht unklaren) Vorstellungen ins Jägerleben zu starten und sich öffentlich „zur Schau zu stellen“ ist nicht immer leicht.
    Kleinere Diskussionen konnte ich bisher immer gut argumentativ für mich klären. Aber ich nehme Deinen Beitrag um mich selbst mehr und intensiver mit meiner Motivation zur Jagd auseinanderzusetzen.

    Vielen herzlichen Dank!

    • Christine Fischer

      Hallo Matthias,
      vielen Dank für Deine Wortmeldung. Ich freue mich sehr, dass mein Blog-Beitrag hilfreich für Dich ist.
      Mir ging es lange so, dass mir stichhaltige Argumente im Dialog mit Nichtjägern gefehlt haben und ich mich
      deshalb eher defensiv verhalten habe. Wenn wir die Kernfragen, warum wir zur Jagd gehen und welchen gesellschaftlichen Beitrag wir dadurch leisten, für uns geklärt haben, können wir auch nach außen eine selbstbewusste und überzeugende Position vertreten. Beste Grüße, Christine

  4. Pascal Schneider

    Hallo Christine
    Vielen Dank für deinen ständigen Einsatz für die Jagd. Genau solche Personen brauchen wir in den obersten Positionen, damit „unten“ ein Umdenken statt findet. Leider schiessen sich die Jäger immer wieder selbst ins Abseits und viele jagende Politiker arbeiten nicht für die Jagd, sonder für ihr eigenes Interesse…

    • Christine Fischer

      Hallo Pascal, ich freue mich sehr über Deine Wortmeldung. Ich weiß, dass wir die gleiche Sprache sprechen im Hinblick auf die Jagd. Freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen. Spätestens im November/Dezember im Odenwald. Liebe Grüße in die Schweiz! Christine

  5. Ein sehr wichtiger Beitrag; er ist aber wohl nicht so einfach umzusetzen. Es fehlt vielen eben auch an der Redegewandheit und am fundierten Wissen, sich argumentativ und womöglich mit wissentschaftlichen Fakten in solche Diskussionen einzubringen.
    Dazu stelle ich fest, dass viele Jäger die Öffentlichkeit bzw. die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Jagd scheuen und sie vermeiden – ja sogar verheimlichen, dass sie Jäger sind!
    Bei mir kommt so gut wie bei jedem Zusammentreffen mit anderen Menschen -egal ob Freunde oder Fremde und privat oder im öffentlichen Rahmen das Thema Jagd zur Sprache und durch sachliche und fachliche Erklärung lassen sich die meisten positiv und oft auch staunend darauf ein.
    Aber, und da trifft folgende Aussage zu: „der größte Feind des Jägers ist wohl er selbst.
    Noch anbei ein großes Kompliment für deine Arbeit…
    In diesem Sinne, liebe Christine, wünsche ich dir alles Gute und Waidmannsheil

    • Christine Fischer

      Lieber Stefan, danke für dein Feedback. Deine Eindrücke decken sich mit meinen. Wir sollten deshalb dringend in der jagdlichen Ausbildung ansetzen und den Jungjägern das nötige (kommunikative) Rüstzeug mit auf den Weg geben! Ich bin auch lange Zeit den Diskussionen rund um die Jagd eher ausgewichen, weil mir die gewichtigen Argumente gefehlt haben. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Jägers, sich damit zu beschäftigen und den Dialog mit Nichtjägern zu suchen. Liebe Grüße, Christine

  6. Thomas Kronawetter

    Sehr gelungener Text. Jeder kann erkennen, das Du die Zielsetzung Deiner Ausbildung mit voller Verantwortung und Leidenschaft umsetzt.

    • Christine Fischer

      Danke, Thomas! Es war eine tolle Zeit, an die ich mich immer gerne erinnere! Liebe Grüße und Weidmannsheil, Christine

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